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Waschmaschine reinigen

So reinigen Sie Ihre Waschmaschine richtig:
7 Schritte für mehr Sauberkeit

Auch eine Waschmaschine muss gepflegt werden. Wenn die Waschmaschine oder Ihre Wäsche müffelt sollten Sie diese 7 Punkte beachten.

Waschmaschine richtig reinigen

Wäsche sollte nach dem Waschen sauber sein und gut riechen (oder zumindest Geruchs-neutral sein für diejenigen die auf Geruchsstoffe beim Waschen verzichten). Müffelt die Wäsche oder die Waschmaschine dann doch mal kann sich schnell Frust breit machen. Aber mit diesen sieben Tipps für eine saubere Waschmaschine sollte auch sauberer Wäsche nichts im Wege stehen.

1. Einmal im Monat einen Waschgang bei mindestens 60°C

Man sollte seine Waschmaschine mindestens einmal im Monat mit einem Waschgang bei hohen Temperatur, mindestens 60°C laufen lassen. Am besten mit Vollwaschmittel, denn die Bleichmittel helfen Ablagerungen zu zerstören. Bei niedrigen Temperaturen kann sich ein Biofilm auf Bakterien und Pilzen bilden, der für einen unangenehmen Geruch sorgen kann.

2. Türgummi der Waschmaschine regelmäßig reinigen und Tür nach dem Waschen offen lassen

Häufig bleibt etwas Feuchtigkeit und Waschrückstände im Türgummi zurück. Dieser bildet einen Nährboden für Keime und Bakterien. Wenn man in der Falte des Türgummis einen schmierigen Belag bemerkt sollte man diesen mit einem Lappen entfernen. Die Waschmaschinentür sollte man immer nach der Wäsche offenstehen lassen, damit der Innenraum vollständig trocken kann.

3. Waschmittelschublade regelmäßig reinigen und nach dem Waschgang offen lassen

Auch in der Waschmittelschublade bleiben Waschmittelreste zurück. Dort können sich, wenn auch Feuchtigkeit zurückbleibt, Bakterien und Pilze ansiedeln. Darum sollte man auch die Waschmittelschublade regelmäßig reinigen und von Waschmittelresten befreien. Und ganz wichtig: Nach jedem Waschgang einen Spalt offen lassen damit sie richtig trocknen kann.

Waschmaschine regelmäßig reinigen

4. Flusensieb regelmäßig reinigen

Im Flusensieb bleiben gelöste Textilfasern hängen und können zusammen mit Waschmittelresten schimmeln. Der modrige Geruch kann dann auch in der Wäsche hängen bleiben. Daher sollte man das Flusensieb, dass sich am Sockel der Waschmaschine befindet, regelmäßig reinigen.

5. Waschmaschine entkalken

Bei falscher Dosierung von Waschmittel und Wasserenthärter kann eine Waschmaschine verkalken. Auch diese Kalkablagerungen eigenen sich für Keime und Bakterien als Nährboden. Deshalb kann eine Entkalkung der Waschmaschine eventuell sinnvoll sein. Liegt eine Verkalkungen vor kann der Energieverbrauch der Waschmaschine um bis zu 30% höher sein. Verkalkungen können sich auch auf die Wäsche auswirken, weiße Wäsche kann schneller grau werden und buntes eher verblassen.

6. Waschmaschine mit Geschirrspültab reinigen

In Bereichen der Waschmaschine die man nicht erreichen kann können sich ebenfalls Waschmittel, Weichspüler und Körperfette ablagern. Um diese Ablagerungen zu entfernen empfehlen Profis einen leeren Waschgang bei 90°C mit einem Geschirrspültab in der Trommel.

Waschmaschine sauber halten

7. Auf Weichspüler verzichten

Weichspüler schaden nicht nur der Umwelt sondern, auch der Wäsche und der Waschmaschine. So schön weiche und blumig duftende Wäsche auch ist, sollte man doch bedenken, dass die in den Weichspüler enthaltenen Fette sich auf Textilien und in der Waschmaschine absetzen. Auf den Textilien bilden sie einen wasserabweisenden Schutzmantel der die Reinigung erschwert und zu müffelnder Wäsche führen kann. In der Waschmaschine setzten sie sich ab zu einem Nährboden für Keime. Auch können die chemischen Inhaltsstoff zu Hautreaktionen und Allergien führen. 

Waschmaschine reparieren

Sollte das Alles nichts helfen, empfiehlt es sich die Waschmaschine von einem Profi untersuchen zu lassen. Eine defekte Ablaufpumpe oder Ähnliches kann auch der Verursacher unangenehmer Gerüche sein.