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Wie oft sollte man seine Bettwäsche wechseln?

1. Wie oft sollte man Bettwäsche wechseln?

Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel rät, dass man seine Bettwäsche etwa alle zwei Wochen wechseln und waschen sollte. Das hat hauptsächlich hygienische Gründe, denn in der Bettwäsche sammelt sich Schweiß und Hautschuppen. Dies wiederum kann ein Nährboden für Hausstaubmilben sein. Deshalb sollten Allergiker und auch Menschen die viel Schwitzen die Bettwäsche etwas häufiger wechseln.

Wer seine Bettwäsche aber nicht so häufig wechselt brauch sich allerdings auch keine Sorgen machen, es gibt wohl noch keine Studie die belegt, dass man davon krank wird. Bettwäsche ist ein äußerst schlechter Lebensraum für Bakterien und Läuse, und Bettwanzen sind ohnehin heutzutage sehr selten. So lautet die Meinung der britischen Professorin Val Curtis an der London School of Hygiene & Tropical Medicine gegenüber der Huffington Post. Aus rein ästhetischen Gründen sei es aber auf jeden Fall zu empfehlen seine Bettwäsche alle zwei Wochen zu wechseln.

2. Wie oft sollte man Bettwäsche waschen?

Auch hier gilt alle zwei Wochen, so oft wie man die Bettwäsche wechselt sollte man sie auch waschen. Es bietet sich an gleich nach dem Abziehen die Bettwäsche gesammelt in die Waschmaschine zu geben. Wenn sie dann trocken ist kann man sie gleich zusammengelegt in den Schrank legen. So verhindert man unnötige Wäscheberge die im Zimmer rum liegen.

3. Bettwäsche zuhause oder in die Reinigung bringen?

Man kann Bettwäsche in die Reinigung bringen, dort wird sie dann professionell gereinigt, gestärkt und gemangelt bzw gebügelt. Wie sinnvoll das ist muss jeder selber entscheiden, denn was Hygiene oder Sauberkeit angeht, besteht kein Vorteil gegenüber der heimischen Waschmaschine. Wäscht man seine Bettwäsche zuhause selber kann man zumindest sichergehen, dass sie die richtige Behandlung bekommt und nicht unnötigerweise bei hohen Temperaturen gewaschen wird.

4. Wie wäscht man Bettwäsche richtig?

Wie man seine Bettwäsche richtig wäscht, hängt, wie bei jeder Wäsche, von mehreren Faktoren ab. Es empfiehlt sich Bettwäsche getrennt von der normalen Wäsche zu waschen. Schon deshalb weil Bettwäsche, komplett mit Bezügen und Laken, mindestens eine volle Waschladung füllt. 

Die wichtigsten Informationen, wie Stoffart und Pflegeanleitung lassen sich dem Waschetikett entnehmen. Wer sich unsicher ist was die Waschsymbole bedeuten, kann auf z.B. www.waschsymbole.de nachschauen. 

Hier im Überblick die wichtigsten Tipps für den Wascherfolg:

  • Die Wäsche sortieren: weiße und bunte Wäsche trennen
  • Das richtige Waschprogramm wählen
  • Die richtige Temperatur wählen
  • Waschmaschine, nach Gebrauchsanweisung, voll beladen
  • Das richtige Waschmittel wählen
  • Das Waschmittel richtig dosieren
  • Flecken möglichst vorbehandeln
  • Die Waschmaschine richtig Pflegen

Alle Punkte werden weiter unten nochmal genau erläutert.

Wäsche richtig waschen

5. Wie sortiert man seine Wäsche?

Auf jeden Fall sollte man Bunte und weiße Wäsche immer trennen. Kräftige Farben können auf weiße Wäsche abfärben. Außerdem sollte man für Bunte Wäsche Color-Waschmittel verwenden, diese enthalten keine Bleichmittel und schonen die Farben. Weiße Wäsche hingegen wäscht man vorzugsweise mit Vollwaschmittel die leichte Bleichmittel enthalten und stärker gegen Flecken wirken und der Grauschleierbildung entgegenwirken. 

Wolle, Seide und Fein­wäsche sollte man, um die Fasern zu schonen, getrennt von normaler Wäsche waschen. Diese sind empfindlicher und sollten bei einer niedrigeren Temperatur und mit einem Fein- oder Wollwaschmittel gewaschen werden.

Funktionskleidung sollte man ebenfalls getrennt waschen, denn von Baumwollstoffen und anderen Naturstoffen können sich Fasern ablösen, die die feinen Stoffporen verstopfen können. Funktionskleidung sollte man mit einem Spezial-Waschmittel waschen um die Atmungsaktivität aufrecht zu erhalten.

Generell sollte man Grobe Stoff, wie z.B. Jeans, nicht mit feineren Stoffen waschen, da diese beschädigt werden können.

6. Wie voll sollte man die Waschmaschine beladen?

Die Waschmaschinen Trommel sollte für Normale-, Spar- und Kochwaschprogramme immer voll beladen sein. Es sollte also so viel Wäsche in die Trommel wie locker reinpasst und oben noch etwa eine Handbreit frei bleibt. Bei Pflegeleichtes die Trommel nur halb voll machen, Feines ca. ein viertel und Wolle ein fünftel.

Eine nicht vollbeladene Waschmaschine verbraucht weitaus mehr Energie und Wasser wie eine Vollbeladene, hat Stiftung Warentest festgestellt. Man sollte daher schon beim Kauf einer Waschmaschine darauf achten die richtige Trommelgröße zu kaufen um unnötigen Leerlauf zu vermeiden. Für Singles und Paare ohne Kinder reichen schon Waschmaschinen bis 6 Kg aus.

7. Welches Waschprogramm sollte man für Bettwäsche benutzen?

Standardprogramme kann man für normale bis stark verschmutzte Wäsche nutzen. Schon- und Pflegeleichte-Programme sind nur bei leichter Verschmutzung geeignet. Auch Kurz-Programme reichen bei starker Verschmutzung nicht aus.

Wer umweltschonend und energiesparend waschen möchte sollte ein langes Sparprogramm (Eco) wählen. Diese können bis zu 4 Stunden dauern. Kurz- und Pflegeprogramme gehen zwar schneller, brauchen aber mehr Energie und sind nur für leicht verschmutzte Wäsche geeignet.

Bettwäsche zählt zu normaler oder stark verschmutzter Wäsche und sollte demnach mit einem Standard oder Sparprogramm (Eco) gewaschen werden. 

Bettwäsche bei der richtigen Temperatur waschen.

8. Bei wie viel Grade sollte man Bettwäsche waschen?

Wer energiesparend und umweltschonend Waschen möchte sollte leicht und normal verschmutzte Buntwäsche bei 30°C und Weißwäsche bei 40°C waschen. Mit modernen Waschmitteln reichen niedrige Temperaturen bereits aus um die Wäsche sauber zu bekommen.

Pflegeleichtes und Wolle sollte man generell nur bei 30°C waschen. Bei stärkere Verschmutzung kann man Buntwäsche bei 40°C und Weißwäsche 60°C waschen. Um Bettwäsche und Handtücher hygienisch Sauber zu kriegen reichen 60°C. Kochwäsche (>90°C) ist im Allgemeinen unnötig es sei den es bestehen besondere hygienische Anforderungen, wie ein bei schwer kranken Pflegebedürftigen. Auch besteht bei Kochwäsche die Gefahr das die Baumwollwäsche einläuft oder sich verzieht. Das Waschetikett verrät welche Waschtemperatur man nicht überschreiten sollte.

Baumwollbettwäsche sollte man normalerweise bei 30°C (bunt) oder 40°C (weiß) waschen. Bei starker Verschmutzung 60°C.

Allerdings sollte man, wenn man nur bei niedrigen Temperatur wäscht, mindestens einmal im Monat einen 60°C Waschgang (mit Wäsche) laufen lassen um die Waschmaschine sauber zu halten und Keimbildung zu vermeiden.

Bis zu 40% Strom sparen

Das Umweltbundesamt hat eine „Ökobilanz Waschen“ erstellen lassen, die zum Ergebnis kommt, dass durch die Verminderung der Waschtemperatur in deutschen Haushalten um 40% Strom gespart werden könnte. Das spart nicht nur Geld sondern würde auch den CO2 Ausstoß vermindern. Das allein, durch das „one-click-down-Szenario“, bei dem man eine Temperaturstufe unter der üblichen wählt. Also wenn man, wie oben beschrieben, statt bei 95°C, 60°C und 40°C nur bei 60°C, 40°C und 30°C wäscht.

9. Bei welcher Schleuderdrehzahl sollte man Bettwäsche schleudern?

Die an der Waschmaschine gewählte Schleuderdrehzahl für den Schleudergang beeinflusst wie trocken die Wäsche aus der Maschine kommt. Mit einer hohen Schleuderdrehzahl ist die Wäsche trockener, wenn sie aus der Waschmaschine kommt und trocknet dementsprechend schneller. Allerdings belastet es empfindliche Stoffe stärker und führt zu mehr Knitterbildung. Empfindliche Wäsche sollte nie höher als mit 800 Umdrehungen geschleudert werden.

Kommt die Wäsche in den Trockner oder wird sie in beheizten Räumen aufgehängt, so empfiehlt das Umweltbundesamt, sollte die höchst mögliche Schleuderdrehzahl verwendet werden um Energie zu sparen. Wenn die Wäsche mit wärme getrocknet wird, ob im Trockner oder auf der Leine in einem beheiztem Raum, wird hundertmal mehr Energie benötigt als beim Schleudern verbraucht wird. 

Um Bettwäsche möglichst umweltschonend zu waschen, empfiehlt es sich bei 1400 Umdrehungen zu schleudern.

Welches Waschmittel für die Wäsche verwenden?

10. Mit welchem Waschmittel sollte man Bettwäsche waschen?

Grob unterscheidet man zwischen Vollwaschmittel, Colorwaschmittel, Wollwaschmittel und Waschmittel für Funktionswäsche. 

  • Vollwaschmittel eignet sich für weiße und stark verschmutzte Wäsche. Vollwaschmittel haben die stärkste Waschkraft, den sie enthalten leichte Bleichmittel. Diese wirken bereits ab 40°C desinfizierend, lösen besonders gut Schmutz und verhindern Grauschleierbildung. Diese gibt es wegen der enthaltenen Fleckensalze nur in Pulverform.
  • Colorwaschmittel ist für farbige Wäsche am besten geeignet, da sie keine Bleichmittel enthalten werden die Farben geschont. Diese Colorwaschmittel gibt es flüssig oder in Pulverform.
  • Wollwaschmittel sind für empfindliche Wäsche wie Seide und Wolle geeignet. Sie funktionieren besonders gut bei geringen Temperaturen und schonen die Wäsche. Wer gern per Hand wäscht sollte ein Wollwaschmittel benutzen.
  • Waschmittel für Funktionswäsche sind speziell für Funktionskleider wie Goretex Jacken geeignet, da sie die Atmungsaktiven-Membranen und regen abweisenden Eigenschaften nicht beeinträchtigen.

Ob bei Vollwaschmittel oder Colorwaschmittel sind Kompaktwaschmittel, die kleinen Plastikbeutel oder Pappschachteln, den großen 5 Kg Jumbopackungen vorzuziehen. Kompaktwaschmittel haben sich beim Test als effektiver und Umweltschonender herausgestellt.

11. Welche Waschmittel sind umweltfreundlich?

Leider gibt es keine umweltfreundliche Waschmittel. In jedem Waschmittel sind Chemikalien enthalten, die die Klärwerke oder Gewässer belasten. Es gibt aber dennoch große Unterschiede:

  • Pulverförmige Waschmittel sind effektiver als Flüssige und belasten die Klärwerke weniger.
  • Colorwaschmittel enthalten keine Bleichmittel, dass schont Farben und Umwelt.
  • Mit Baukastensystemen kann man genau nach Bedarf dosieren. Waschmittel, Wasserenthärter und Bleichmittel sind getrennt. Richtig angewendet gelangen damit weniger Chemikalien ins Gewässer.

Am umweltschonendsten sind Waschmittel wenn sie richtig dosiert sind. Dabei sollte man die Angaben auf der Waschmittelpackung nach Wasserhärte und Verschmutzungsgrad beachten. Mehr Waschmittel bringt keine besseren Ergebnisse und schadet nur unnötig dem Geldbeutel und der Umwelt.

Trotzdem lohnt es sich meist ein Öko-Waschmittel zu verwenden. Auch wenn hier die selben Chemikalien ins Gewässer gelangen sind die Waschmittel-Rohstoffe zumindest nachhaltig produziert. Allerdings gibt es auch bei den Öko-Waschmitteln Unterschiede, so sind manche verwendeten ätherische Öle sehr schlecht abbaubar. Es kommt also nicht nur auf die Herkunft an sonder auch auf die Abbaubarkeit und Giftigkeit für Gewässer.

Waschnüsse sind keine gut alternative zu herkömmlichen Waschmitteln. Die Waschwirkung ist laut Stiftung Warentest schlecht. Schon nach kurzer Zeit kann es zum Grauschleier kommen und die Fleckenentfernung ist mangelhaft. Die enthaltenen waschaktiven Saponine sind nicht leichter abbaubar als die synthetischen Tenside. Auch hat die höhere Nachfrage nach Waschnüssen dazugeführt, dass in Asien das traditionelle Waschmittel sich stark verteuert hat. 

12. Darf man Bettwäsche mit Weichspühler waschen?

Auf Weichspüler sollte man am besten verzichten. Die Wirkstoffe der Weichspüler sind zwar heute besser biologisch Abbaubar. Dennoch enthalten sie Duft- und Konservierungsstoffe die immer noch schlecht abbaubar sind.

Weichspüler reduzieren zudem die Saugfähigkeit des Stoffes, was bei Bettwäschen und Handtüchern eher ungünstig ist. Die enthaltenen chemischen Stoffe können auch Hautreaktionen oder Allergien auslösen. Außerdem können sich die in den Weichspüler enthaltenen Fett wie ein wasserabweisende Schutzfilm um die Faser legen. Das erschwert die Reinigung und kann dazu führen, dass die Wäsche müffelt. 

Von Weichspüler Alternativen wie Essig oder Zitronensäure ist abzuraten. Wie das Bundesumweltamt zu dem Thema "Mythen in der Waschküche" schreibt, nützt Essig eigentlich nichts weil die Wäschestarre nicht allein auf Kalkablagerungen basiert. Wer seinen Wasserenthärter korrekt dosiert sollte mit Kalkablagerungen eigentlich auch keine Probleme haben. Ausserdem schreibt die Stiftung Warentest, Essig könne Waschmaschinen auf Dauer schaden, da sie die Dichtungen angreifen können. 

Für Menschen mit Neurodermitis kann das Waschen mit Weichspüler unverzichtbar sein, denn die weichere Wäsche reizt die Haut weniger.

Man sollte möglichst darauf verzichten Bettwäsche mit einem Weichspüler zu waschen. Hochwertige Bettwäsche, z.B. aus ägyptischer Baumwolle, ist bereits weich und kann an durch das Waschen mit Weichspüler an Saugfähigkeit und Langlebigkeit einbüßen.

13. Wie dosiert man Waschmittel richtig?

Waschmittel sollte man dem Verschmutzungsgrad und der Wasserhärte entsprechend, gemäß den Angaben auf der Waschmittel-Verpackung dosieren. Der Verschmutzungsgrad ist üblicherweise leicht oder normal für die meiste Wäsche im Haushalt. Die Wasserhärte erfährt man vom lokalen Wasserwerk. Eine höhere Dosierung des Waschmittels bringt keine höhere Waschleistung und belastet nur unnötig die Umwelt.

Bettwäsche zum Trocknen aufhängen.

14. Darf Bettwäsche in den Trockner?

Bettwäsche aus Naturstoffen kann man auch im Trockner trocknen. Man sollte aber bedenken: Wäschetrockner verbrauchen viel Energie, da sie mit Wärme die Wäsche trocknen. Man sollte also der Umwelt zuliebe möglichst darauf verzichten.

Je nach dicke der Wäsche, wie trocken sie aus der Waschmaschine kommt und wie trocken man die Wäsche haben möchte variiert die Zeit im Trockner. Ein grober Richtwert wären ungefähr eineinhalb Stunden um normale Baumwollbettwäsche schranktrocken zu bekommen.

Je höher die Schleuderdrehzahl beim Waschen umso trockener kommt die Wäsche aus der Waschmaschine und umso weniger Energie benötigt der Wäschetrockner.

15. Wie rum sollte man Bettwäsche waschen?

Damit sich keine Flusen in den Ecken sammeln empfiehlt es sich Bettwäsche linksrum zu waschen. Knöpfe und Reißverschlüsse sollte man schließen. Bei bunter und bedruckter Bettwäsche kann das linksrum waschen auch die Farben und Muster schonen.

16. Muss man Bio-Baumwolle anders waschen als herkömmliche Baumwolle?

Jein. Eigentlich gibt es keinen Unterschied beim Waschen von Bio Baumwolle im Vergleich zu herkömmlicher Baumwolle. Allerdings kann es vorkommen, dass herkömmliche Baumwolle chemisch vorbehandelt wurde um sie z.B. weicher zu machen oder um Schimmel beim Transport zu verhindern. Bestimmte chemischen Farbstoffe können Hautreizungen verursachen. Bio Baumwolle wir meist nicht vorbehandelt und kann daher zu Beginn etwas rauer sein oder bei der ersten Wäsche etwas einlaufen. In jedem Fall sollte man Baumwollprodukte vor der ersten Nutzung waschen.

17. Wie wäscht man Bettwäsche bei Milben-Allergie?

Wer eine Hausstaubmilbenallergie hat sollte seine Bettwäsche einmal die Woche waschen. Um Milben und deren Kot zuverlässig zu beseitigen ist es notwendig die Bettwäsche bei 60°C zu waschen. Für Allergiker empfiehlt es sich Bettwäsche aus Bio-Baumwolle zu verwenden, da diese ohne chemische Zusatzstoffe hergestellt werden. Auch kann es ratsam sein ein Waschmittel ohne Duftstoffe zu verwenden, um potenzielle Reizstoffe zu vermeiden.  

18. Wie wäscht man Bettwäsche bei Läusen?

Bei einem Kopflausbefall ist in erster Linie eine Behandlung des Kopfes notwendig. Dafür empfiehlt es sich ein geeignetes Mittel gegen Kopfläuse zu benutzen und die Haare mit einem feuchten Läusekamm regelmässig zu kämmen. Kopfläuse verlassen selten den Wirt, daher findet man auch nur äußerst selten Läuse in Mützen oder auf Kopfkissen. Dennoch sollte man die Bettwäsche und Kopfbedeckungen nach der Behandlung bei 60°C waschen. Wenn eine Mütze oder ein Hut nicht waschbar ist reicht es auch ihn für 3 Tage in einen Plastikbeutel zu verschließen, denn Länger können Läuse außerhalb des Wirtes nicht überleben. Weitere Informationen zu Kopflausbehandlung können Sie auf der Website der Deutschen Pediculosis Gesellschaft finden.

Bettwäsche richtig Bügeln.

19. Sollte man Bettwäsche mangeln oder bügeln?

Wer knitterfreie Bettwäsche bevorzugt, kommt nicht darum herum seine Bettwäsche zu mangeln oder zu bügeln.

Eine Mangel besteht aus einer oder zwei Walzen die erhitzt werden, zwischen denen die Wäsche durchgezogen wird. So können in kurzer Zeit große Wäschestücke geglättet werden. Mangeln findet man meist in Hotels oder Großwäschereien. Im privaten Gebrauch sind Mangeln selten geworden. Das Mangeln von Wäsche ist nicht besonders umweltfreundlich, da viel Energie benötigt wird um die erforderlichen hohen Temperaturen zu erreichen.

Bügeln ist die umweltfreundlichere Alternative um seine Bettwäsche glatt und knitterfrei zu bekommen. Es wird weniger Energie benötigt und selbst trockene Wäsche lässt sich mit einem Dampfbügeleisen faltenfrei bügeln. Beides tötet Keime gleichermaßen ab, daher macht es vom hygienischen Aspekt keinen Unterschied.

20. Wie bügelt man Bettwäsche?

Bügeln muss man eigentlich nur Baumwoll- und Leinen-Bettwäsche, da diese zu Knittern neigen. Gebügelt werden sollte immer feucht, also entweder direkt nach dem Waschen oder nach einer nur sehr kurzen Trockenzeit. Man kann aber auch trockene Bettwäsche mit einem Bügelhilfe-Spray wieder anfeuchten. Wer ein Dampfbügeleisen besitzt kann auch gleich die trockene Bettwäsche bügeln. Wem das Bügeln der großen Wäschestücke auf einem Bügelbrett zu umständlich ist kann auch einen Küchentisch mit einer Bügeldecke als Unterlage verwenden.

Bettwäsche richtig zusammenlegen.

21. Wie legt man Bettwäsche zusammen?

Das Zusammenfalten von großen Wäschestücken, wie Bettlaken, kann manchmal etwas mühsam sein, am Besten man macht es zu zweit. Dabei immer die längere Seite umfalten bis man eine handliche Größe erreicht die in seinen Schrank passt. Beim Zusammenlegen des Bettdeckenbezugs kann man den Kopfkissenbezug in den Stapel legen, so hat man beide griffbereit zusammen.

Spannbettlaken machen den meisten dann schon etwas mehr Kopfzerbrechen. Wenn man die Ecken des Spannbettlakens einfach ineinander steckt und dann zusammenlegt, sollte es mit etwas Übung auch ganz ordentlich aussehen.

Im folgendem Video wird das Zusammenlegen von Spannbettlaken demonstriert:

I kept my promise to do a video on how to fold a fitted sheet. I hope it helps somebody!

Posted by Fannie Brown Miranda on Montag, 26. Oktober 2015

Wer mit den üblichen Stappeln von Bettwäsche im Schrank nicht zurecht kommt, kann seine Wäsche auch aufrollen oder in kleineren Kisten oder in Schubladen aufrecht zusammen stecken. In diesem Video wird die KonMari Methode vorgestellt:

 

Fazit: Umweltfreundlich Wäsche waschen

1. Waschmaschine immer voll beladen, locker in die Trommel legen aber Oben eine Handbreit Luft lassen.
2. Standardprogramm oder nach Möglichkeit ein langes Sparprogramm (Eco) wählen.
3. Niedrige Temperatur einstellen, Bunt 30°C oder Weiß 40°C. Für stark verschmutzte Bettwäsche und Handtücher können auch mal 60°C helfen.
4. Waschmittel genau nach Packungsangaben dem Verschmutzunggrad und der Wasserhärte entsprechend dosieren. Nur soviel Waschmittel wie nötig, mehr macht nicht sauberer und belastet die Umwelt unnötig. Auf Weichspühler verzichten.
5. Hohe Schleuderzahl wählen, das spart Kosten ob im Trockner oder in beheizten Räumen.
6. Für glatte und etwas weichere Wäsche Bügeln, statt Trockner oder Weichspühler.